PopKW hört – Jane and the Rain

02.12.2019 | von Lena Konow

Jane and the Rain – Flooded Ways

Jane and the Rain ist keine Frau, sondern eine Rostocker Band, bestehend aus fünf Musikern, die alle ihr Handwerk verstehen.
Der 18. Oktober 2019 war ein besonderer Tag für Jane and the Rain: Ihre erste EP „Flooded Ways“ wurde auf der Release Party in Helgas Stadtpalast gebührend zelebriert. Nun haben wir uns intensiver mit dem noch relativ neuen Tonträger der jungen Newcomer beschäftigt.

Die EP beginnt mit dem Song, mit dem es bei Jane and the Rain auch angefangen hat: „Wandering Boy“ war ihr erster veröffentlichter Titel, der die Stimmung von Bob Dylans „Like a Rolling Stone“ überliefert, jedoch auch die negativen Seiten des Aussteigerlebens beleuchtet. Mit „Anytime“ legt das Quintett ein ruhiges und eher nachdenkliches Liebeslied vor, das die Zuhörer*innen bewegt und zu Feuerzeug oder Handytaschenlampe greifen lässt.

„He just fell in love with you. Why can’t you just do that too?“, fragt Sänger Julian im nächsten Song „Moon Dance“, der bereits seit mehreren Wochen in den LOHRO-Charts vertreten ist. Die EP endet mit zwei Titeln, die sehr hoffnungsvoll klingen. Der kürzeste Stück der Platte, „There’s a Light“, brilliert durch die im Zentrum stehenden Gitarren und den mehrstimmigen Gesang. Letzteres ist in fast jedem Lied der EP zu finden – in diesem jedoch herausstechend.
Das letzte Lied ist das rockigste des gesamten Tonträgers, mit rhythmischen Gitarrensoli und tanzbarer Melodie.

Foto: Phillip Lehner/PopKW

„Songs of Hope“ beendet nun also „Flooded Ways“ und eines steht fest: Nach diesen viel zu kurzen 21 Minuten möchte man gerne noch mehr von dieser Band hören und weiterhin die Musik genießen.

Jane and the Rain sind:
Julian Müller – Gesang und Gitarre
Niklas Nebrich – Gesang und Gitarre
Albrecht Gäde – Bass
Jan-Arne Seep – Piano
Sönke Brockmann – Drums

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