PopKW hört – Antispielismus

12.11.2019 | Lena Konow

Antispielismus – Schneller ging nich

Nach 6 Jahren Ruhe ist es wieder soweit: „Schneller ging nich“, das neueste Studioalbum der Hau-Ruck-Kapelle Antispielismus ist endlich draußen.

Man nehme Eine Prise Anarchistische Leichtlebigkeit und mische es mit einem halben Eimer mecklenburgischer Griesgrämigkeit, heraus kommt ein Kompott der nicht nur Kopfschmerzen verursacht sondern auch nach billigem Fusel riecht. Eine Ohrenweide der ganz besonderen Art.

Mit „Bleib‘ bei mir und sauf‘ mit mir“ eröffnet Sänger Sergiy die neue Scheibe. Sofort hört man: Antispielismus sind mit ihrer Ska-Punk-Reggae-Mugge zurück und haben großen Bock auf Neues. Beim „Bullencalypso“ (Freygang lassen grüßen) kann man schwer auf dem Stuhl sitzen bleiben und möchte sofort mittanzen. Danach folgen weitere energiegeladene und rhythmische Titel, die allesamt Lust aufs Tanzen und Feiern machen. Der vorletzte Song auf der Platte wurde bereits im Oktober von Antispielismus vorveröffentlicht: „Zirkus“ wurde zusammen mit Distemper und dem Klassenkampfchor „Roter Hering“ ins Leben gerufen und sticht durch seinen mehrsprachigen Gesang hervor. Das Album endet mit einer Definition für den Begriff „Antispiel“ – ein absolut passendes Outro!

Die zehn Rostocker liefern eine stabile Platte mit zwölf Songs, die das musikalische Talent von Antispielismus beweisen und die HörerInnen immer wieder aufs Neue überraschen.

Antispielismus sind:
Sergiy – Gesang
Daniel – Gitarre, Gesang
Jonner – Saxophon
Tony – Trompete, Posaune
Johann – Posaune
Marc – Schlagzeug, Gesang
Valentin – Klarinette
Johann-Martin – Saxophon
Henning – Irish Bouzouki, Akkordeon
Mattu – Bass

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Antispielismus live:
06.12. im JAZ e.V. Rostock
27.12. im Peter-Weiss-Haus Rostock