
Panikpreis - 18 Bands im Halbfinale
Die Jury hat gewählt
Achtzehn Bands haben es in die nächste Runde beim diesjährigen Panikpreis der Udo Lindenberg Stiftung geschafft. Diese wurden von der Jury in kleiner Runde aus 170 Bewerbern ausgewählt. Neben musikalischen Aspekten spielten Texte, Song-Writing und Inspiration durch das Werk der beiden eigenwilligen Künstler Udo Lindenberg und Hermann Hesse eine Rolle.
Erfreut war die Jury über das sehr hohe Niveau der Einsendungen. Statt der geplanten zehn konnten deshalb 18 Bands für die Halbfinalrunde nominiert werden. Bis zur nächsten Experten-Sitzung Anfang Juni in Hamburg, schicken alle Teilnehmer jetzt eine Live-DVD, welche in die Beurteilung einbezogen wird. Daraus werden anschließend die sechs Finalisten ermittelt, die dann am 24. Juli 2010 beim großen Hermann-Hesse-Festival in Tübingen jeweils zwei Titel live spielen und sich dem Urteil der Jury stellen.
Nach der Premiere am Hesse Geburtsort Calw in 2008, zieht das Festival in diesem Jahr nach Tübingen, wo der Schriftsteller einst seine Buchhändlerlehre machte. Schirmherr ist die Eberhard Karls Universität, die damit die Udo Lindenberg Stiftung unterstützen und ihren Studierenden und Lehrenden ein Sommer-Highlight auf dem Campus bieten will.
Den Gewinnern des von der Udo-Lindenberg-Stiftung ausgeschriebenen Preises winkt ein Auftritt am selben Tag mit Udo Lindenberg & dem Panikorchester, sowie ein preisgeld von 3000 Euro. Die Zweitplatzierten erhalten ein Preisgeld von 2000 Euro sowie einen Panik-Kurs bei Udo Lindenberg in Hamburg. Platz 3 ist mit 1000 Euro und einem Coaching an der Popakademie in Mannheim dotiert. Für die beste Hermann-Hesse-Vertonung gibt es den Sonderpreis der Sparkasse Pforzheim-Calw. Medienpartner sind in diesem Jahr SWR 3, Schwäbisches Tagblatt und Schwarzwälder Bote.
Die Udo-Lindenberg-Stiftung fördert junge Texter und Musiker durch Wettbewerbe, um „neue Wege gegen das Mitmarschieren in der Masse zu suchen, provokant zu schreiben und sich nicht anzupassen an den Superstar-Schrott“ (Udo Lindenberg). Im Geiste des Stifters unterstützt sie darüber hinaus nationale und internationale Aktivitäten und möchte weltweit den Schwächeren zur Seite stehen. So konnten durch das Panikpreisfinale und Spenden in 2008/2009 rund € 40.000 für eine Einrichtung in Tansania gesammelt werden, die rund 300 Straßen- und Waisenkindern Heim- und Ausbildungsstätten bietet.
Mit Hope Capetown hilft die Udo Lindenberg Stiftung in diesem Jahr einem wichtigen Projekt in Südafrika. AIDS ist scheinbar aus vielen Köpfen verschwunden, doch der afrikanische Kontinent verzeichnet nach wie vor Steigerungsraten bei den Infizierten. Hope leistet vor Ort wichtige Arbeit und wird von daher nicht nur durch die Einnahmen des Hermann Hesse Festivals unterstützt. Mit den Geldern sollen vor Ort Gesundheitsarbeiter finanziert werden.
Termin:
Hermann-Hesse-Festival + Panikpreisfinale 2010. 24. Juli 2010, Tübingen ( Parkplatz Alte Chemie).
Beginn 17:00 Uhr: Endausscheid der sechs Finalisten. Konzert Siegerband, Udo Lindenberg & das Panikorchester, sowie musikalische Gäste aus Südafrika.
Karten gibt es ab 30. April unter www.ticket-pf.de für 27,50 € inkl. Vorverkaufsgebühr. Pro verkaufter Karte geht ein Euro an Hope Cape Town.
Vorauswahl-Jury:
Udo Lindenberg (Vorsitz), Prof. Udo Dahmen (künstlerischer Direktor der Popakademie Mannheim), Andreas Weitkämper (Frontline A&R Warner Music), Arno Köster (PR-Berater, Journalist und Moderator), Doris Decker (Songwriterin u.a. für Vicky Leandros, Christina Stürmer und Udo Lindenberg, Musikerin), Andrea Stammler (Musikerin und PA Udo Lindenberg). Literarischer Beirat: Herbert Schnierle-Lutz (Autor und Hermann-Hesse-Experte).
Weitere Informationen:
www.udo-lindenberg-stiftung.de